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Haarfreie Zone (Teil 2)

Was tun bei eingewachsenen Haaren?

Haare wachsen ein Leben lang und werden in den tieferen Hautschichten gebildet. Das Haar wird durch kontinuierliche Zellteilung von unten nach oben gestossen und gelangt durch den Follikelausgang an die Hautoberfläche. Ist aber der Ausgang durch Hornmaterial verschlossen, kann das Haar nicht wie geplant rauswachsen und wächst statt dessen ein, genauer gesagt wächst es unter der Hornschicht weiter oder zurück in den Haarfollikel. Nicht nur das Haar kann nicht an die Hautoberfläche, sondern auch der Talg, was unweigerlich zu entzündeten Papeln führt. Diese Entzündungen sind sehr schmerzhaft und können bei unsachgemässer Entfernung Narben hinterlassen.

Um eingewachsene Haare zu verhindern, gibt es einfache und effiziente Tricks

Bei der Rasur muss die Klinge immer scharf sein, um das Haar sauber abzutrennen und die Haut weniger zu strapazieren. Die enthaarte Haut sollte regelmässig (ein- bis zweimal pro Woche) gepeelt und mit viel Feuchtigkeit gepflegt werden. So wird verhindert, dass die Follikelausgänge verhornen, und die Hautoberfläche bleibt geschmeidig, damit das wachsende Haar leichter an die Hautoberfläche gelangen kann.

Zudem ist eine enthaarte Haut viel attraktiver, wenn sie gepflegt ist.

Esther Gerspacher

Esther Gerspacher

Schulleiterin, Kosmetikerin mit international anerkanntem CIDESCO-Diplom, Zertifizierte Erwachsenenbildnerin SVEB und Drogistin mit EFZ.

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