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Individuelle Pflege setzt eine gründliche Hautanalyse voraus – Teil 2

Die Anamnese und die Hautanalyse sind nur die halbe Arbeit. Das Wissen muss nun mithilfe eines Pflegeplans in die Tat umgesetzt werden. Zudem muss die Kosmetikerin sichergehen, dass ihr Bild der Haut und ihre Bewertung dem entsprechen, was die Kundin selber im Spiegel sieht. Oder sind beispielsweise die Pigmentflecken für sie nicht das Problem Nummer eins?

Die Kundin muss über die Möglichkeiten informiert werden, welche Leistungen die Kosmetikerin in ihrem Institut anbieten können, welche nicht und welche Hautprobleme gar in die Hände eines Dermatologen gehören, dessen Therapien möglicherweise sinnvoll ergänzt werden können.

Dabei stehen die Heimpflege und die Reduktion potenzieller Verursacher eines Hautproblems im Vordergrund. Denn die Kosmetikerinnen können die besten Produkte, die teuersten Wirkstoffe und die neuesten Geräte einsetzen – hilft aber die Kundin zu Hause nicht mit, beginnen wir bei jedem Besuch wieder von vorne.

Ursache und Wirkung

Um Ursachen effektiv bekämpfen zu können, müssen sie als solche wahrgenommen werden. Die Fachkosmetikerinnen sehen sofort den Zusammenhang zwischen Hautproblem und Lebenswandel der Kundin. Aber sie mussten sich dieses Fachwissen auch aneignen; nun ist es ihre Aufgabe, diese Erkenntnisse an die Kundin weiterzugeben. Lassen sie sich die Bilder der Haut erklären, ergründen sie gemeinsam die Ursachen und überlegen sie, wie Sie sie bekämpfen.

Fortsetzung folgt

Im 3. Teil greifen wir die Frage auf, kann ein Gerät das was eine Fachkosmetikerin kann?
Esther Gerspacher

Esther Gerspacher

Schulleiterin, Kosmetikerin mit international anerkanntem CIDESCO-Diplom, Zertifizierte Erwachsenenbildnerin SVEB und Drogistin mit EFZ.

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