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Make-up fürs Fotoshooting Teil 1

Es heißt, dass von der Kamera hervorgezaubert wird, was der Spiegel nicht sieht. In der Tat sieht man die Makel von Gesichtern auf Fotos deutlich stärker als in der Realität, denn es fehlt die Bewegung und die Dreidimensionalität unserer normalen Umwelt. Andererseits kann man bestimmte Makel auf Fotos auch sehr gut verstecken.

Grundsätzlich sollte man vor einem Fototermin keine Experimente mit Pflegemitteln oder Kosmetikprodukten durchführen, damit keine Allergien oder Rötungen auftreten. Auch auf Solarium oder das Zupfen der Augenbrauen sollte bis 1 Tag vor dem Termin verzichtet werden, um die Haut nicht unnötig zu reizen.

 

Perfekte Grundierung

Nichts ist bei einem Foto so wichtig wie makellose Haut!

Bevor Du irgend ein Make-up aufträgst, braucht die Haut die richtige Pflege. Bei kleinen Unreinheiten kann ein Peeling ein frisches und strahlendes Aussehen verleihen. Eine Feuchtigkeitscreme versorgt die Haut ausreichend und mildert feine Linien und Fältchen. Ein Primer sollte ebenfalls nicht zu trocken sein und so perfekt wie möglich der Farbe des eigenen Teints entsprechen.

Das gilt unbedingt auch für das Make-up. Es darf keinen farblichen Unterschied zwischen geschminkter und ungeschminkter Haut zu sehen sein. Das Make-up wird dünn in Aufwärtsbewegungen auf das gesamte Gesicht, einschließlich der Lippen und Augen, aufgetragen und an den Rändern ausgeblendet. Für ein Foto Make-up kann man Hals und Dekolletee mitschminken.

„Die Haut ist die Leinwand unseres Gesichtes.“

Da die Pigmente einer Grundierung das Licht anders reflektieren, als die ungeschminkte Haut, können Bilder entstehen, auf denen das geschminkte Gesicht sehr hell im Vergleich zum ungeschminkten Hals aussieht. Schuld daran ist das Blitzlicht.

Bei professionellen Fotoshootings werden Models manchmal komplett von Kopf bis Fuß geschminkt, um Makel wie Äderchen und blaue Flecken zu überdecken und für eine perfekt einheitliche Hautfarbe zu sorgen. Das Make-up wird dabei mit einer Spritzpistole flächig aufgebracht. Das Prinzip ist ähnlich wie bei Spray Tan.

Makellose Haut kann natürlich auch Photoshop zaubern, aber alles, was vorher schon ideal ist, muss nachher nicht mühsam retuschiert werden.

 

Fortsetzung folgt

Teil 2 – Die Kunst Licht und Schatten beim Make-up einzusetzen um das perfekte Gesicht zu modellieren.

Esther Gerspacher

Esther Gerspacher

Schulleiterin, Kosmetikerin mit international anerkanntem CIDESCO-Diplom, Zertifizierte Erwachsenenbildnerin SVEB und Drogistin mit EFZ.

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