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Makellos – Pigmentflecken erfolgreich bekämpfen (Teil 2)

In Teil 1 berichtete ich über Pigmentmale, deren Ursachen und dass diese unabhängig vom Alter oder der kulturellen Herkunft auftreten können. In Teil 2 versuche ich nun die Pigmentation zu erklären und einige Tipps zur Vermeidung von Pigmentmalen zu geben.

Pigmentation

Das farblose Vorpigment muss sich für eine optimale Schutzfunktion zu einem braunen Melanosom entwickeln. Zu diesem Zweck schüttet unsere Haut das Enzym Tyrosinase aus. Einige Kosmetikprodukte können dieses Enzym blockieren und so die Entwicklung hemmen, was die gewünschte Reduktion der Hyperpigmentation zur Folge hat.

Warum werden wir bei Sonneneinstrahlung braun und nicht blau oder grün?

Das Braunpigment hat eine gute Absorptionskraft auf Strahlung, und es gilt: je dunkler, desto besser. Das ist auch der Grund, weshalb Menschen, die aus einem Gebiet mit grosser Sonneneinstrahlung stammen, eine dunklere Hautfarbe haben, obwohl die Anzahl der Melanozyten bei allen Rassen mehr oder weniger dieselbe ist.

Neben dem Enzym Tyrosinase wird der Färbprozess der Haut durch UVA-Strahlung beschleunigt. Die Sonne liefert tagtäglich UV-Strahlung, auch bei bewölktem oder nebligem Wetter. Die meisten Solarien sind mit reinen UVA-Röhren ausgestattet, denn wir erwarten von dieser Bestrahlung ja eine möglichst schnelle Bräunung. Im Gegensatz zu anderen Zeitepochen, in denen vornehme Blässe angesagt war, gilt heute ein «gesundes» Braun als schön, sexy und erfolgreich. Die Sonne macht uns allerdings nicht nur braun, sondern hält uns auch wach, glücklich und gesund. Aber was, wenn die Pigmentation nicht regelmässig ist, wenn sich Flecken abzeichnen, welche die Haut nicht mehr makellos erscheinen lassen?

Hier die besten Tipps zur Vermeidung von Pigmentmalen

Gut

  • Täglicher Lichtschutz auf sonnenexponierte Hautstellen wie Gesicht, Hals und Handrücken
  • Pigmentaufhellende Creme (Wirkstoffe: Tyrosinasehemmer)
  • Wöchentliche AHA-Peelings
  • Peeling-/Schälkur bei der Kosmetikerin Ihres Vertrauens
  • Stimulantien vermeiden

Schlecht

  • Nie mit Entzündungen und frischen Verletzungen an die Sonne
  • Vorsicht bei hormonellen Verhütungsmitteln
  • Direkte Sonnenbestrahlung von 11.00 bis 15.00 Uhr meiden
  • Nie mit Parfüms und Kosmetika mit fototoxischen Substanzen an die Sonne

 

MERKE: Fensterglas schützt nicht vor UVA-Strahlung
(oder worauf liegen Sie im Solarium?)
Esther Gerspacher

Esther Gerspacher

Schulleiterin, Kosmetikerin mit international anerkanntem CIDESCO-Diplom, Zertifizierte Erwachsenenbildnerin SVEB und Drogistin mit EFZ.

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